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Endrundenplatz für Manfred und Inge Selck bei der Anti-Aging-Trophy 70+

So langsam kommt das Turniergeschehen im Tanzsport wieder in Gang. Vor allem bei den Seniorengruppen gab und gibt es wieder Veranstaltungen unter strengen Hygienekonzepten.

So richtete der Club Creativ Norderstedt am Wochenende mehrere Turniere aus, z.B. am Samstag die Anti-Aging-Trophy 70+. Dazu waren vom Flensburger Tanzclub Manfred und Inge Selck angereist. Die beiden hatten sich gut vorbereitet und mit einem neuem Kleid ging es erwartungsfroh an den Start mit 12 Paaren aus ganz Deutschland und auch Österreich. Nach Vor- und Zwischenrunde qualifizierten sich die beiden Flensburger klar für das sechspaarige Finale. Für die Spitze reichte es zwar nicht, aber die beiden belegten am Ende einen guten fünften Platz. Es siegte das Paar Fischer /Willenbruch aus Aschaffenburg vor den Paaren Wiener aus Linz (Österreich) und Schmitt aus Dortmund.

Am Sonntag fand dann das zweite Qualifikationsturnier der L66 statt (das erste war vor zwei Wochen in Aschaffenburg). Dazu gingen nach mehreren Absagen letztlich 18 Paare aus ganz Deutschland an den Start, mit dabei die Paare Selck und Sarnow vom FTC. Nach den Regeln der L66 tanzten beide Paare die zwei Vorrunden und qualifizierten sich auch klar für das 14paarige Semifinale. Nun wurde es allerdings eng, denn das Mittelfeld war sehr homogen und die Spitze sehr stark. Am Ende lagen Manfred und Inge Selck auf Platz 12, während Eckhard und Heike Sarnow sich mit Platz 14 zufriedengeben mussten. Sie konnten ihre Trainingsleistung nicht voll abrufen.

Ehepaar Sarnow erreicht Semifinale bei L66 in Aschaffenburg

Die Wiederaufnahme des Turnierbetriebes in 2021 begann für Eckhard und Heike Sarnow genauso wie es im Herbst 2020 geendet hatte. In Aschaffenburg startete am Wochenende die Turnierreihe um die L66, eine Turnierserie für Paare, bei denen ein Partner mindestens 66 Jahre alt sein muss, der andere mindestens 56 Jahre alt. Für die beiden Sarnows war es nach der langen Pause endlich mal wieder die Gelegenheit das eigene Können in der Konkurrenz bewertet zu sehen. Natürlich ein großer Aufwand, aber die beiden waren wild entschlossen die lange Anreise hinzunehmen, da sie den Saal und die Räumlichkeiten vom Oktober 2020 noch gut vor Augen hatten und somit positiv gestimmt waren.

Das Startfeld war von ursprünglich 28 Paaren zusammen geschrumpft auf 21 Paare aus ganz Deutschland, wobei die beiden aus dem Norden (SH und HH) die einzigen waren.  

Den Regeln der L66 entsprechend konnten alle Paare zwei Vorrunden tanzen, danach wurden die 14 Teilnehmer für das Semifinale ermittelt. Die beiden Sarnows konnten sich klar qualifizieren und gaben ihr Bestes. Aber die Spitze war stark und klar vergeben und das Mittelfeld relativ homogen, so dass die beiden sich am Ende mit dem 13. Platz zufrieden geben mussten, genauso wie im Herbst 2020. Wenngleich dieses Ergebnis nicht ganz den Erwartungen entsprach, so waren die beiden doch glücklich, überhaupt mal wieder ein Turnier getanzt haben zu können. Aber es ist noch viel zu tun, und die beiden geben nicht auf.

Es siegte das Paar Quenzel aus Hannover vor dem Paar Salten aus Lage (NRW) und Fischer/Willenbruch aus Aschaffenburg.

Zwischen Euphorie und Hoffnung

Es war schon ein besonderes Gefühl gestern, als fünf Paare der Turniergruppe des FTCs vor den Augen der Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack und der Oberbürgermeisterin Simone Lange ihr Training zeigen durften. Nach langer Durststrecke, in der man sich irgendwie fit gehalten hat, konnten die Paare nun im Rahmen eines Modellprojektes Sport der Stadt Flensburg den Verantwortlichen endlich einmal zeigen, warum das regelmäßige Training so wichtig für die Aktiven ist und dass der FTC ein gutes Konzept vorgelegt hat, um das Training für alle Beteiligten so sicher wie möglich zu machen. Die Räumlichkeiten sind großzügig und gut zu belüften, die Teilnehmer loggen sich mit Hilfe der Luca-App ein und aus und negative Testergebnisse sind natürlich Voraussetzung für ein relativ sicheres Training auch in kleineren Gruppen von bis zu zehn Sportlern.



Der Flensburger Tanzclub hatte sich zusammen mit zwei weiteren Sportvereinen Flensburgs (Schwimmen und Dart) für dieses Modellprojekt beworben und erfreulicherweise auch die Zusage bekommen. Da es nun demnächst um eine Verlängerung dieses Modells geht, war die zuständige Ministerin und die Flensburger OB unterwegs zu den beteiligten Vereinen, um sich selbst ein Bild davon machen zu können. Die beiden verantwortlichen Damen waren sichtlich beeindruckt von dem was ihnen beim FTC geboten wurde. Auf die Frage nach der Verlängerung des Modellprojektes, kam dann auch die Antwort: „So gut wie das in Flensburg läuft, habe ich da keine Bedenken.“ Natürlich müssen die Inzidenzen stimmen und das Gesundheitsamt muss noch zustimmen. Aber alle sind da zuversichtlich.



Für die Turniergruppe war dieser Nachmittag eine wohltuende Gelegenheit, einfach mal wieder vor einem Publikum ihr Können zu zeigen, nachdem die meisten schon viele Monate bzw. schon fast ein Jahr lang keine Turniere tanzen konnten. Nun blicken alle mit etwas Euphorie in die Zukunft und hoffen, dass mit diesem Modell langsam wieder ein bisschen Normalität in den Sportbetrieb zurückkehrt. Zu mindestens im Rahmen der zulässigen Möglichkeiten und den entsprechenden Hygienevorschriften, frei nach dem Motto „besser als gar nichts“ und so viel Sport wie nur möglich.

Mitgliederversammlung unter anderen Umständen

Bei herrlichem Sonnenschein wurde unsere gut besuchte Mitgliedervollversammlung nun endlich am 20. August 2020 nachgeholt.

Trotz Coronabedingungen herrschte eine gute und harmonische Atmosphäre. Allen Anträgen wurde einstimmig zugestimmt. Wahlen, meist Wiederwahlen, wurden fast im Sauseschritt erledigt.
Thomas Mühlhausen, der unseren Verein nun seit 10 Jahren voranführt wurde wiedergewählt und bekam ein dickes Dankeschön vom Verein, welches von Ulf Kohlmann mit netten Worten überreicht wurde, für seine hervorragend geleistete Arbeit.
Geehrt wurden neue Breitensportpaare, langjährige Mitglieder und auch Helfer, die stets dem Vorstand zur Seite stehen, wenn sie benötigt werden. Ohne sie wäre der Verein bei den ca. 400 Mitgliedern nur schwer zu verwalten und Veranstaltungen kaum durchzuführen. Dafür sei hier wirklich noch einmal allen ein herzliches Dankeschön ausgesprochen.
Durch die Coronaregelungen ist es momentan sehr schwierig, Feste und Turniere zu planen.
Aber wir schauen optimistisch in die Zukunft.

Ehepaar Sarnow erreicht Semifinale beim L66 Turnier in Aschaffenburg

Leider fiel auch die Turnierserie um die L 66 für die Senioren IV S Klasse der Corona-Pandemie zum Opfer. Aber immerhin hatte der Tanzclub Schwarz-Gold Aschaffenburg, bei dem die abschließende Veranstaltung hätte stattfinden sollen, eine Art Ersatzangebot bereitgestellt. Ein Hygienekonzept und reichlich Platz für die Paare und sonstige Beteiligte machten ein unter den momentanen Bedingungen doch recht schönes Turnier möglich. Von den ursprünglich 26 gemeldeten Paaren aus ganz Deutschland von Flensburg bis Freiburg traten 21 Paare an und tanzten den L66 Bedingungen entsprechend zunächst alle ihre zwei Vorrunden. Hieraus wurden dann 14 Paare für das Semifinale ermittelt. Eckhard und Heike Sarnow hatten sich kurzfristig als einziges Paar aus SH und HH zur Teilnahme an diesem Turnier entschlossen und waren gut vorbereitet. Mit einer soliden Leistung schafften die beiden klar die Qualifikation fürs Semifinale. Hier war dann leider Schluss, ein starkes Feld! Am Ende gingen die beiden mit dem 13. Platz, aber mit ihrer Leistung zufrieden nach Hause. Sieger des Turniers wurde das Paar Quenzel aus Hannover vor den Paaren Schmitz aus Erftstadt und Fischer/Willenbruch vom ausrichtenden Verein.